Wieder Marathos -Mitsegeln in Griechenland
Von Piraten
in den Bann gezogen - 8ter Fahrtentag Nachts kommt noch eine Yacht rein, die Irene. Kalymos Ormos Emporio 9ter Fahrtentag Reise nach Kalymnos-Ormos Emporio "Untiefe?"
.-. "Will
einer nen Apfel" Wir
verlassen schweren Herzens die Piratenbucht und segeln bei 5-6 Windstaerken und
eindrucksvoller Welle nach Kalymos und dort nach Ormos Emporio einer Bucht im
Nordwesten, Ankerbojen vor dem Strand die wohl den einzelnen
Tavernen gehoeren. So richtig scheint sich aber keiner daran zu halten und auch
wir sind demnach so eine Art Falschparker. Wir entern naemlich die Taverne
Artistiko bei George. Spielt mit leuchtenden Augen selber Gitarre, d.h. eine geniale
Stimmung. Der Hit ist dann Georges Lachen wenn er mal etwas vergessen hat. Muss
man gesehen haben: "Oh my friends, I´m afraid I had a little Black
out" Essen ist auch seht gut, eindeutig bringt allerdings George den ultimativen
Kick, naemlich die Atmosphaere. Ist halt ein Unikat. Bei groesseren Gruppen kann
das etwas dauern auch wenn George regelrechte Sprints einlegt. 10ter Fahrtentag Wir nehmen Kurs auf Tilos. D.h. wir Geigen mit 4-5 Knoten auf einer Katkreuz ins Ziel. Durch die Welle ein rechter Eiertanz. Felix und Irenecrew schaffen es wohl heute nur bis Nisiros. Susann und die Lithicrew liegen weit zurueck. Der Zwangsaudenthalt auf Samos! Zwei Seglerinnen sind mit einem Motorroller aus der Kurve geflogen. Zum Glueck ist es bei den beiden mit Kratzern abgegangen. |
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Symi
11ter
Fahrtentag Auf
den ersten Blick wirkt Simi recht kahl insbesondere wenn man sich von Norden naehert.
Kommt man hingegen von Sueden in die rundum perfekt geschuetzte Klosterbucht
(Panormitis), eröffnet
sich ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Nach idyllischem Badeaufenthalt losreissen
von der Bucht. Kurs auf den naechsten Hafen, nach
kurzer Abstimmung -der Skipper wurde ueberstimmt-. Das Kloster schaffen wir daher
nicht mehr. Ich erinnere allerdings noch das viele Gold sowie die Kieselmosaike
im Innenbereich. Im Grunde haette man schon deshalb vorbei schauen muessen weil
das Kloster dem Heiligem Michael geweiht ist in dessen Zustaendigkeit als Patron
die Seefahrer fallen. Wir segeln weiter ohne den Patron besucht zu haben.
Symi liegt sehr weit südlich (etwa auf der Hoehe Nordafrikas)
und hat damit ein angenehmes Klima. Es gibt rund 250 Sonnentage im Jahr. Es war
ueberdies die Insel die ich am tiefsten in Erinnerung hatte. Eine Perle der Ostaegäis.
Pastel aus dunstigem Blau das in ein undeutliches Rot ueberging. Ein unwirkliches
Szenario mit dem Wind der merklich kuehl ueber den schroffen Berg wehte. Aber
Jetzt war es angenehm warm in der Sonne. Der Haupthafen in dem wir liegen hat seinen ganz besonderen Charme, allerdings nur bis die Touristenfähren aus Rhodos kommen und man als unabhaengiger Segler am besten das Feld den Massen ueberlaesst, die sich aus Faehren ergiessen. Frei nach dem Motto muessen wir das jetzt haben ... nein muessen wir natuerlich nicht und es wartet ja noch die nachste Insel und dazwischen das tiefe Blau des Meeres. Wir schrauben uns zu Dritt den Berg hoch, waehrend die anderen unten im Hafen bleiben. Georgios Taverne ist so richtig mit Toepfegucken. Sehr klasse! IMHO die authentischste Taverne des Segelurlaubs und netter als eine Pita worauf sich die anderen sechs verstaendigt haben. Das Essen ist goettlich bis genial. Alles ist sehr einfach, und die Leute werden eng auf die Tische verteilt. Urgriechisch im San Tropez der Dodekanes. Truthahn mit Pflaumen, einfach ohne Worte ABER viel! Vom suedlichen Ende der Stadt gelangt man über die sogenannte Treppenstrasse mit über 500 Stufen zur Oberstadt Chorió, auf dem Weg dort hin findet man Georgios Taverne. Um den Hafen klammern sich dezent kleine Häuschen in den Berghang. Steile Treppen vernetzen die einzelnen Gaesschen untereinander. Symi ist wie ein großes Amphitheater rings um den Hafen errichtet, was jetzt im dunklen auf dem Rueckweg zur Segelyacht besonders klasse aussieht. Naechtliche Manoeverbesprechung bei einem weiterem Bier: "Ok wir nehmen einfach den Anker und legen ihn um den Poller auf der anderen Seite des Hafens oder auf das Vordeck des Gegenueber, bei 23 Meter Ankertiefe und dem schlanken Hafenbecken die einzige Moeglichkeit sicher zu gehen, dass der Anker haelt. Seemannsgarn wird gesponnen der versaute Anleger aufgearbeitet. Jetzt liegen wir relativ sicher zumindest bist zum Morgen. 12ter
Fahrtentag Auf Nisiros angekommen ist Palon dicht. Gut dann zum anderen Hafen, die Lithi verholt sich weil eine Fahre kommt, so richtig wissen wir nicht wo wir jetzt hin sollen. Dann der Funkspruch von der Irene, die Fischer haben im hinteren Teil des Hafenbeckens von Palon Platz fuer uns gemacht. Besser als mit der Lithi Schiffeverschieben zu spielen hoert es sich an ;-) Also wieder zurueck. Es wird im hinteren Teil des Hafenbeckens recht flach, daher ist viel Kette stecken schwierig, es sei denn man rudert den Anker an seinen Bestimmungsort. Wieder mal ein Argument nicht zu spaet in den Hafen zu kommen denn dann sind die besten Plaetze weg :-) Nachzulesen ist, dass man in diesem kleinen Hafen leicht bekommt, vor allem bei Schwell. Wir haben beim ablegen dann noch einen "Charterexperten" gesehen der sich gleich mehrere Ketten und Seile mit dem Anker gefangen hat :-( Abends auch bei und sehr viel Schwell im Hafen! Die Yachten zappeln und die SELAS spielt verrueckt, schaukelt sich wie verrueckt auf. Alle Masten sind relativ ruhig nur die SELAS pendelt im vollem Range, droht die anderen Yachten aufzumischen. Warum ist gerade unsere Yacht heute derart aggressiv. Einzige Erklaerung der Lateralplan der Yacht d.h. der Langkiel der einer Welle viel mehr Angriffsflaeche bietet. Jetzt koennen wir es nicht aendern. In der Nacht dann auf den letzten drei Yachten im Hafenbecken -von denen eine die Selas ist- Aktion. Die letzte Yacht ist beim schwojen direkt auf den Steg gekracht. Die drei Yachten starten die Motoren. Es wird wieder ruhiger und die letzte Yacht bringt einen Zweitanker aus. ACHTUNG: Betroffen waren nur die Yachten hinter der Boje die den Teil fuer die Fischer absperrt, sonst scheint der Hafen sicher und alle anderen konnten die Nacht ruhig schlafen.
13ter Fahrtentag Der letzte Schlag nach KOS. Wider dem Wetterbericht Windstaerke 9. Aber hallo! Wir segeln eine Weile und kommen auf der Kreuz nicht weiter. Unter Motor laufen wir in den Hafen von KOS ein. Zwei mal kurz nachjustiert bis die Selas in der Flucht steht und der letzte Anleger nunmehr sauber von statten geht. Nachhaltige Dialogfragmente: "Kann kein Waesserchen trueben" .-. "genau mach doch mal einer nen Kaffee" "Wie kein Wein mehr, sogar Odysseus hatte zumindest immer Wein dabei." .-. "Aber er hat alle seine Maenner verloren" "Widerspreche nie einer Frau, dass erledigt sie selbst." und wieder 5 Euro in die Kasse ... "Da wird der Felix sich aber wundern, wenn wir immer um ihn herumsegeln." "Solange noch ein kuehles Bier im Kuehlschrank ist, haben wir die Gewissheit, dass es irgendwie weitergehen wird." "Wir fahren nicht im Kreis, das ist eine Frauengrade" und wieder 5 Euro in die Kasse ... Alles paletti, oder besser gesagt "Poleo oreo". Ein super Segelurlaub mit viel Wind vielen Eindruecken und wohl bei allen mit der Hoffnung einmal wieder hierhin in die Dodekanes zurueckzukehren. Logbucheintrag: Frisch gesalzen stuermen alle die Duschen.
Ein
Fazit zum Revier: diese beschreibt,
sind aber letztlich auch kein Thema, WENN man genug Kette steckt und den Anker
gut einfaehrt, Seitenboeen beim Anlegen erfordern ein gewisses Geschick, allerdings
kann man auch immer auf "einfachere" Haefen ausweichen. Ideal sind die
haeufigen Mooringtonnen von denen wir uns einige Grundfesten selbst angeschaut
haben. Wer will kann den Toernplan so stecken, dass er die "gefuerchteten"
rhoemisch katholischen Anleger bei Flaute faehrt, so er nicht wie wir Dauerwind
hat. Irgendwie gibt es wenn man die Anleger der Touris sieht immer noch Aufklaerungsbedarf.
Insbesondere die Unart seinen Anker quer ueber alle anderen Ketten durchs Hafenbecken
zu verlegen ist sehr leicht vermeidbar wenn man sich einmal klar macht was unter
Wasser passiert. Mehr dazu wird sich in kuerze hier
finden.
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Impressionen:
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Segelliteratur / Software
Allgemeine Literatur:
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Aeolis
(´ls) (KEY) or Aeolia (´l)
(KEY) , ancient region of the west coast of Asia Minor (in
present-day Turkey).
Aeolis was not a geographic term but a collective term for the cities founded
there by the Aeolians, a branch of the Hellenic peoples. The 12 southern cities
were grouped in the
Aeolian League; these were Temnos, Smyrna, Pitane, Neonteichos,
Aegirusa, Notium, Cilla or
Killa, Cyme, Gryneum, Larissa, Myrina, and Aegae.
Brainstorming nicht verwendeter Infos:
Lipsi oder Lipso - neuer Schwimmsteg im Hafen, Hafenmeister mit schnieker Uniform, sehr wichtig. Sollte man sich melden. Kostet der Liegeplatz für die Bav. 50 1,03 Euro :-)) kein Witz. Restaurants an der Hafenmeile.
Agathonisi - Hauptbucht Georgiu, fest längs am Kai. Muss man fragen, wann die Faehre kommt. Sehr idyllisch, bestes Essen der Reise bei Jannis- Ziege und frischen Fisch. Restaurant Seagull, Jannis spricht deutsch. (www.kalimera.nv)
Tavernen-Tipp
ganz allgemein (von mir): Wenn ich herzhaft gut und billig essen will, laufe ich
erstmal an den Tavernen vorbei und achte darauf, wer dort sitzt. Dort wo die Einheimischen
(nicht die schicken griechischen Urlauber sondern die älteren gegerbten Einheimischen)
bei einem kleinen Ouzo oder kleinem Abendessen sitzen und der Wirt/-in dabei sitzt
ist es fast immer gut und billig und die beste Taverne vom Dorf. (- ist wie in
fast allen Ländern). Dabei ist allerdings zu bedenken, daß nur die
Mittel- und Nordländer gleich um 6-7-8 Uhr zum Essen rennen, die Südländer
lassen sich damit Zeit und essen erst später (9-10-11 Uhr) mit Zeit und Genuß.
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